Sometimes, the best way to find yourself is to get completely lost.

Starttag über den Dächern von Porto.

Ich schreibe gerne. Ich würde irgendwie behaupten, dass schreiben meine Stärke ist. Beim Schreiben fällt es mir häufig leichter mich auszudrücken. Umso komischer eigentlich, dass ich zu Hause nicht auf die Idee gekommen bin, ein Tagebuch über meine Reise zu schreiben. Es kam allerdings schon am ersten Tag der Punkt, an dem ich anfangen musste mir Dinge zu notieren. Hauptsächlich deshalb, weil ich so vergesslich bin. Ich habe mir aufgeschrieben, wo ich gewesen bin, was ich gesehen habe und auch, worüber ich so nachgedacht habe, bevor mir der Gedanke wieder hinten über fällt. Aus Stichpunkten wurden Sätze und irgendwann entstand in der Notizen App doch so etwas wie ein Tagebuch… ich habe mir überlegt, dass ich einiges von meiner Reise teilen möchte. Bei Weitem nicht alles. Manche Gedanken und Gespräche sind zu kostbar, um sie ins Internet zu rotzen. Manchmal waren Freude oder Zweifel zu intensiv, als dass ich darüber schreiben wollen würde. Manchmal ist die Tage auch einfach nicht viel passiert (wofür ich auch dankbar bin). Aber es sind beispielsweise auch einige wenige schöne Erinnerungsfotos entstanden, die ich gerne zeigen möchte.
Deshalb bleibt dieser kleine unprofessionelle Reiseblog einfach für ein Jahr als offene Erinnerung bestehen.